3. & 4.3. Workshop “How to … Sing Swing”

BildDozentin: Sabine Kühlich
Veranstalterin: Stephanie Marx / Stimmraum Aachen

Termin: 3. & 4. März 2012

Das Verschmitzte des Swings, der Flirt, die gute Laune sind Thema in Songs wie „Honeysuckle Rose“, „Almost like beeing in love“, „Let’s do it“, „All of me“. Aber auch die gemütliche Seite, das „Schwofen“ und „Schaukeln“ gehört zum Swing. Diese slow Swings berühren schon das Balladeske: „What a wonderful world“ oder „As time goes by“. Im Swing ist das Spiel mit der „time“ ein Mittel, den Song interessant zu interpretieren. Dabei wird quasi nie der Song so gesungen, wie er rhythmisch auf dem Papier steht. Das Hören der Originalaufnahmen gibt mehr Auskunft zum Stil als die Realbook-Abschriften der Komposition. Dieser Effekt des Jazz – die wichtigen Interpretationen der Meister zählen mehr als die Noten – heisst „Oral Tradition“. Egal ob uptempo, medium oder slow Swing – Improvisation und Variationen der Originalmelodie füllen den erfahrenen improvisierenden Sänger mit Spielfreude aus. Natürlich gibt’s es hier viele Regeln – sowohl harmonische als auch rhythmische. Auch die Wahl der Silben ist interessant. Hier könnt ihr Versuche starten, die Improvisationsfreude zu erleben – vergesst Impro-Stress! Einige guidelines bringen uns durch die Songs in der Improvisation. Natürlich steht jedoch die Aussage des Songs, die individuelle Interpretation an erster Stelle – auch diesem Thema widmen wir uns in unseren Wochenendworkshop. Drum: “SWING IT BABY!

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